Prüfen - Rufen - Drücken: Reanimationsunterricht für die 8. Klassen

20.02.2017, Frau Kühnhenrich

Insgesamt 158 Schüler der achten Jahrgangsstufe wurden am 19 Januar 2017 in der Sporthalle des Georg-Herwegh-Gymnasiums Dank der engagierten Arbeit von Frau Dr. Beate Bartels (Anästhesistin) und Frau Dr. Sabine Hübner (Kardiologin) in Wiederbelebungsmaßnahmen ausgebildet. Nachdem den Schülern wichtige Informationen über Erste-Hilfe-Maßnahmen näher gebracht wurden, z.B. das mit einfachsten Wiederbelebungsmaßnahmen (Herzdruckmassage: 100 x pro Minute) die Überlebenswahrscheinlichkeit des Opfers verdreifacht wird, durften die Achtklässler an den Reanimationspuppen üben. Mit Hilfe des Rhythmus des Bee-Gees-Songs „Stayin' Alive“ wurde schnell der richtige Takt für die Herz-Lungen-Wiederbelebung gefunden und die Schüler waren mit großer Begeisterung dabei.


Fr. Dr. Bartels erklärt: „Untersuchungen haben gezeigt, dass Schüler ab der 7. Klasse problemlos Erwachsene wiederbeleben können.“
Die lebensrettende Devise lautet „Prüfen. Rufen. Drücken!“: Prüfen, ob die Person noch atmet. Unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen. Fest und 100 – 120 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft. „Mit der Erhöhung der Wiederbelebungsrate durch Laienhelfer könnten in Deutschland jährlich ca. 5.000 Menschenleben gerettet werden“, sagt Fr. Dr. Bartels. So werden Hemmschwellen in der Bevölkerung vor der Ersten Hilfe abgebaut und die Wiederbelebungsrate in Deutschland gesteigert. „Denn Reanimation ist einfach – Jeder kann ein Leben retten!“, fasst Fr. Dr. Hübner zusammen.


Weitere Infos gibt es im Internet unter www.einlebenretten.de.


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